Wer sich mit Epitalon beschäftigt und eine Seite mit den wesentlichen Informationen sucht, ist hier richtig: Definitionen, Kontext, Studienlage und wiederkehrende Fragen.
Zuletzt geprüft am 2026-07-12. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
Beeinflussung der Schilddrüsenhormone und Metamorphose bei Amphibien. Senkt Lernfähigkeit bei Weißfußmäusen, Einfluss auf Entfeminisierung und Hyperaktivität. Atrazin: Störung des Sexualzyklus bei Ratten, Intersexualität bei Fröschen, Immundepression nach pränataler Exposition bei Ratten, Amphibien und Fischen. Vinclozolin: Anti-Androgen, das bei männlichen Nagern Testosteron senkt, Hypospadie und Hodendystopie verursacht, die Brustwarzenentwicklung stört und den Penis verkleinert. Bei Kaninchen Feminisierung und Verlust des sexuellen Interesses. Maskulinisierung der Weibchen. Gestörtes Geschlechterverhältnis bei in Experimentalstudien mit Fischen. Geringere Eiablage und Reproduktion bei Vögeln. Mögliches Karzinogen. Fluoxetin: Beeinflusst möglicherweise Sexualhormone und Reproduktion sowie das Futterverhalten bei Fischen und anderen Wasserwirbeltieren. Geringeres Wachstum von Kaulquappen aufgrund reduzierten Futterverhaltens. Verfrühte Eiablage und nicht überlebensfähige Larven bei Süßwasserweichtieren. Levonorgestrel: Kaum untersucht, kann Reproduktionserfolg und Eiablage weiblicher Fische und das sexuelle Interesse männlicher Fische einschränken. Methylquecksilber: Hinreichend untersucht. Überschreitet die Blut-Hirn-Schranke und senkt den Spiegel von Enzymen mit wichtiger Funktion bei Reproduktion, Kognition, Wachstum und Entwicklung bei Wirbeltieren. Erhöhte Exposition bei Fischen und Amphibien beeinträchtigt Reproduktion, Flucht- und Futterverhalten. Wirkt bei Wasservögeln negativ auf Balzverhalten und Partnerwahl.
Quellen: de.wikipedia.org
== Empfehlungen zur Vermeidung des Kontakts mit endokrinen Disruptoren == Die endokrinologische Fachgesellschaft Endocrine Society empfiehlt, den Kontakt mit endokrinen Disruptoren möglichst gering zu halten. Es wird davon ausgegangen, dass eine langfristige hohe Exposition ein höheres Risiko für die Entwicklung von oben genannten Erkrankungen darstellt. Da endokrine Disruptoren bereits in niedrigsten Konzentrationen zu ausgeprägten Veränderungen der Hormon-Homöostase führen können, ist die Angabe von vermeintlich unbedenklichen Grenzwerten laut Ansicht von Fachgesellschaften und der WHO problematisch. Die Empfehlungen der Endocrine Society zur Vermeidung des Kontakts umfassen unter anderem:
Quellen: de.wikipedia.org
Vermeidung von industriell produzierten Nahrungsmitteln und in Dosen verpackten Nahrungsmitteln Vermeidung von Aufbewahrungsmitteln aus Kunststoff (insbesondere solche, die mit dem Recycling-Code 3, 6 und 7 gekennzeichnet sind). Kein Erhitzen in Kunststoffprodukten (bspw. in der Mikrowelle) Vermeidung der Verwendung von Kunststoffflaschen Die Verwendung von Spielzeug aus Kunststoff vermeiden Nutzung von Bio-Lebensmitteln, da zu deren Produktion keine Pestizide verwendet werden dürfen Körperliches Training in Gegenden mit schlechter Luftqualität vermeiden Beim Einkauf auf Produkte verzichten, die endokrine Disruptoren enthalten (Phthalate, Bisphenol A, Parabene) Auf Kosmetikmittel zurückgreifen, die keine synthetischen Duftstoffe enthalten Vermeidung von Kontakt mit Thermopapier, wie es oft für Kassenzettel o. ä. verwendet wird. Keinen (Tabak-)rauch einatmen Bäume pflanzen, um die Luft von endokrinen Disruptoren zu reinigen
Quellen: de.wikipedia.org
== Verbesserung der Erkenntnislage == Weil synthetische Chemikalien lange Zeit ohne ausreichende Prüfung der Unbedenklichkeit zugelassen wurden, kam es zu einer globalen Verbreitung von endokrinen Disruptoren. Dies erschwert die Durchführung von epidemiologischen Studien in Menschen deutlich, weil kaum mehr eine Probandengruppe gefunden werden kann, in deren Körperflüssigkeiten keine der bekannten endokrinen Disruptoren nachgewiesen werden können. Der Bericht der WHO/UNEP spricht folgende Empfehlungen zur Verbesserung der Erkenntnislage zu endokrinen Disruptoren (ED) aus:
Quellen: de.wikipedia.org
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